Förderkonzept der Comenius- Sekundarschule 

 

Grundlage:    - § 1 Abs. 3 des Schulgesetzes des Landes Sachsen – Anhalt

-         RD. Erl. des MK vom 27.10.05

-         Schulprogramm der Schule 

 

Zielgruppe :    - Schüler die gemäß § 13 Abs. 3 der Versetzungsordnung

                           versetzungsgefährdet sind

 

-         Schüler deren Abschluss gemäß § 2 Abs. 2

der Versetzungsverordnung gefährdet ist

 

-         Schüler die eine Klasse wiederholen

 

-         Schüler mit diagnostizierten Lernschwächen

 

Ein Teilziel unseres Schulprogramms ist es, dass keine Schülerin oder Schüler zurückgelassen werden und jedem die bestmögliche individuelle Förderung zu Teil wird.

 

Versagensleistungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben.

Sie treten oftmals alterspezifisch auf. Um den Anschluss nicht zu verlieren und das Erreichen eines Abschlusses zu gewährleisten sind vielfach indi-

viduelle  Fördermaßnahmen nötig.

Die individuelle Förderung beginnt z.T. mit der Differenzierung im Unterricht. Die Gestaltung des Unterrichts in Gruppen- und Projektarbeit kann dabei eine Hilfe sein.  Individuelle Förderung bedeutet z. Bsp. auch,

dass die Hausaufgeben differenziert erteilt werden.

Reicht diese Förderung nicht aus, sollte die Förderung auch unter Ausnutzung der e. S. A.-stunde durchgeführt werden.

 

Wir gehen davon aus, dass die Förderung der Schüler, im Einklang mit der

inneren Bereitschaft der Schüler zur Hilfe stehen muss.

Genauso sehen wir es als unumgänglich an, dass wir die Unterstützung der

Eltern erfahren. 

 

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Dies beginnt damit, dass im Elternhaus offen über das Thema gesprochen wird, die Eltern sich dahinterstellen, wenn Förderangebote auch nach der offiziellen Schulzeit gemacht werden und ein regelmäßiger Kontakt gewährleistet ist. 

 

 

Inhalte des Förderkonzeptes

 

1.     Feststellung des Förderbedarfs

 

a)    zu Beginn des Schuljahres

(Wiederholer,   Mehrfachwiederholer,   diagnostizierte)

      Verantwortlich:  Klassenleiter 

 

b)    - bis Mitte November den 1. Elternsprechtag

 

        Verantwortlich:  Fachlehrer

 

c)     - mit den Halbjahreszeugnissen

 

         Verantwortlich:  Fachlehrer und Klassenlehrer

 

 

               d)  - bis zum 2. Elternsprechtag   Anfang März

 

         Verantwortlich:  Klassenlehrer 

 

 

2. Festlegung der Fördermaßnahmen

 

     a)     Verteilung der e.s.A. - Stunde

 

         Verantwortlich:   Schulleiter

          Termin: zu Beginn des Schuljahres; bis November, zum 2.Halbjahr 

              

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                  b) Abstimmung differenzierter Unterrichtsmaßnahmen

 

             Verantwortlich : Fachlehrer in Abstimmung mit Fachbereichen

             Termin:  Beginn des Schuljahres, 1. KK zum 2. Halbjahr

 

 

c)       Einbindung der Eltern durch Vereinbarungen

  

             Verantwortlich:  Klassenlehrer

             Termine: Beginn des Schuljahres, individuelle Abstimmung

 

               

d)    aufstellen induvidueller Förderpläne gemäß der Termin-

setzungen

 

Verantwortlich: Fachlehrer

 

 

3. Kontrolle

 

    a) Bedarf an Förderung wird dem Schulleiter über die Klassen-

lehrer zu den in Punkt 1 beschriebenen Terminen gemeldet.

 

     

b)    Die in Punkt 2 festgelegten Fördermaßnahmen werden wie folgt  evaluiert 

 

 

 

     zu 2a)    Rücksprache zwischen Schulleitung und Kollegium bis zum

               3. Tag nach Unterrichtsbeginn eines neuen Schuljahres

 

           Verantwortlich:  Schulleiter und Klassenlehrer

 

 

     zu 2b)  Rückmeldung  der Fachbereichsleiter bis 14 Tage nach

              Unterrichtsbeginn

 

        Verantwortlich :  Schulleiter und Fachbereichsleiter

 

zu 2c)    nach 1. Elternsprechtag

 

           Verantwortlich :  Schulleiter und Klassenlehrer

 

      

     zu 2d)     Kontrolle durch Schulleitung

                 

                   - fortlaufend 

 

Salzwedel, d.  03.03.2006                  Schulleiter

 

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